
Raus aus der Komfortzone: Stress den Kampf ansagen
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Den wenigsten Menschen fällt der Erfolg einfach so in den Schoß. Sie müssen hart dafür arbeiten, um kurzfristig und vor allem langfristig erfolgreich zu sein. Sicherlich gehörst Du auch dazu. Du weißt, dass ein hoher persönlicher Einsatz erforderlich ist, um Deine beruflichen und privaten Ziele zu erreichen. Von nichts kommt nichts, heißt es so schön. Weiterlesen
Ziele setzen – erste Schritte
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Viele Menschen wissen häufig nicht, was sie wollen. Es fehlt eine klare Anleitung, um die ersten Schritte in Richtung Erfolg zu geben. Denn die Fülle an Informationen zu den Themen Erfolg und Lebensglück sind so immens, dass man “Wald vor lauter Bäumen” nicht sieht.
Ausgelöst von einem Fachartikel habe ich 2005 angefangen, mich für meine beruflichen und privaten Ziele zu interessieren. Dort wurde der bekannter Erfolgstrainer Nikolaus B. Enkelmann zum Thema Ziele im Leben, Glück und Erfolg interviewt.
Ich habe gleich einige Bücher zu diesen Themen bei Amazon bestellt. Nachdem ich diese Bücher in den Jahren danach durchgelesen und studiert hatte, war mir vieles theoretisch klar: Die Gedanken erzeugen die Realität, wir nehmen unsere Umwelt selektiv wahr, mit Affirmationen und Selbsthypnose das Unterbewusstsein programmieren, Erfolg ist die Folge von Denken und Handeln, usw. – allerdings war ich immer noch nicht ein Schritt weiter.
Es scheiterte es an der Umsetzung, weil mir eine konkrete Anleitung gefehlt hat. Denn ich hatte ich keine Ahnung, was ich wirklich wollte und wusste auch nicht, wie man am besten anfängt. Darüber hinaus hatte ich keine 1.000 € für ein Seminar. Für diejenigen, denen es so ähnlich geht, kommt hier meine persönliche Schritt-für-Schritt Anleitung:
1. Ziele setzen – was will ich überhaupt?
Es würde mich nicht überraschen, wenn auch du auch erstmal 1.000 Sachen aufzählen könntest, die du nicht möchtest. Das ist wohl „normal“ und ging mir auch so. Übrigens, die Frage läßt sich auch nicht abschließend und endgültig beantworten. Diese Frage ist ein ständiger Begleiter und führt zu mehr Klarheit und gibt Orientierung – und dass lässt sich mit keinem Geld bezahlen.
Man nehme sich ein Blatt Papier und schreibt einfach drauf los, was man eigentlich will und nicht will. Die Antworten werden nicht bewertet und kritisiert. Sehr wahrscheinlich kommen auch noch keine konkreten Ziele ans Licht – es sind eher vage, schwammige und diffuse Ideen, Träume und Wünsche. Lass dich von Filmen, Büchern, Menschen usw. inspirieren und schreib alles auf, was dich anspricht.
2. Ziele verfolgen und dranbleiben
Nicht alles im Leben lässt sich beschleunigen und „schnell“ machen. Vielleicht kennst du diesen Spruch: Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht. Ich konnte diesen Spruch anfangs nicht ausstehen.
Denn ich hatte mir – wie es sich für einen Projektleiter mit ausgeprägter Affinität zum Zeitmanagement gehört – einen Zeitplan gemacht, an dem ich meine Ziele komplett fertig haben will. An diesem Punkt habe ich zwei Erfahrungen gemacht:
1. Das Leben lässt sich nicht kontrollieren und schon gar nicht zeitlich genau vorhersagen,
2. Wochen- und Monatspläne sind Zeitverschwendung
Ich war frustriert und wollte alles hinschmeißen, weil meine Planung nicht funktionierte. Ich machte trotzdem weiter, denn ich wollte Klarheit.
Schau dir deine Liste mit den Zielen immer mal wieder an. Streiche einige Ziele, die dir nicht mehr gefallen. Andere ergänzt du mit mehr Einzelheiten. Gib dazu die Ziele einfach mal bei Google ein. Vielleicht gibt es schon jemanden, der dein Ziel schon erreicht hat…Dann läßt sich das Ziel auch besser vorstellen und wird greifbarer – und damit schlussendlich auch erreichbar.
3. Mehrere Ziele ergeben eine Richtung
Nur mal angenommen, du hast die ersten beiden Schritte gemacht, dann hast du jetzt eine Liste vor dir liegen mit deinen Zielen, Träumen und Wünschen. Wahrscheinlich sind dir einige Zusammenhänge klarer geworden, gemäß den Worten: „Doch gut, dass das seinerzeit so passiert ist.“
Diese Zusammenhänge lassen sich immer erst im Nachhinein verstehen. In seiner berühmten Rede nennt das Steve Jobs „connect the dots“:
“Wenn Sie nach vorne blicken, können Sie Zusammenhänge nicht erkennen; dies können Sie nur im Rückblick.” (Original engl.: “Again, you can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards.”)
Jemand, der sich mit seinen Zielen, Träumen und Wünschen beschäftigt, der nimmt möglicherweise diese kleinen Signale wahr und kann die Zusammenhänge besser verstehen (Stichwort: Selektive Wahrnehmung). Verbinde diese Punkte, die dich ansprechen und dir ein angenehmes Gefühl erzeugen und folge Ihnen. Dann ist die Richtung, in die du gehst, die richtige. Und jedes gesteckte Ziel ist auf diesem Weg ist wie ein kleines Etappenziel.
4. Jetzt will ich das Ziel erreichen
Ich habe dazu meine persönliche Strategie in dem E-Book „Ziele erreichen“ zusammengefasst. Da steht genau beschrieben, welche Schritte erforderlich sind, um sein Ziel zu erreichen.
Fazit1. Wenn du das Ziel nicht angehst und nicht ausprobierst, wirst du nie erfahren, ob es klappt oder nicht. 2. Denk dran: Den Mutigen gehört die Welt. 3. „Die meisten Dinge im Leben bereut man, die man nicht gemacht hat“ nach Randy Pausch 4. Manchmal muss man für seine Ziele kämpfen. Niederschläge, Kritik, Häme und Spott muss man sich gefallen lassen. Das liegt aber daran, weil man durch sein Verhalten andere unbewusst provoziert und ihre „Knöpfe“ drückt. 5. Wenn sich der große Traum und das Ziel nicht erfüllt, dann sei trotzdem stolz auf dich. Die meisten kommen nicht mal über Punkt
Motivation – oder was Jürgen Klopp mit Mechanik zu tun hat
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In der STERN Ausgabe Nr.18 vom 26.4.2012 ist der Artikel „Die Kunst der Motivation“ mit dem Meister-Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund erschienen. Er wurde u. A. gefragt, wie er seine Mannschaft dauerhaft motivieren auf Höchstleistung bringen konnte.
Seine Antworten kamen mir doch irgendwie bekannt vor und das war Anlass genug, diesen Artikel zu schreiben. Denn aus meiner Sicht kann man die unterschiedlichen Motivationstheorien auf einen gemeinsamen Nenner bringen.
Das Trägheitsprinzip
Achtung, jetzt kommt der Ingenieur in mir durch:-) In der klassischen Mechanik gibt es das Trägheitsprinzip (1.Newtonsche Gesetz): Es besagt, dass alle Körper im Zustand ihrer Bewegung verharren, solange keine äußere Kraft auf den Körper einwirkt. Auf Deutsch: Um einen Körper bewegen ist eine Kraft von außen erforderlich. In einer Formel ausgedrückt: F = m*a. (F die Kraft, m die Masse und a die Beschleunigung. Physikalisch ist das Produkt m*a ein Impuls. Randnotiz: Deshalb heißen auch manche Vorträge auch Impulsvorträge, weil Sie von außen motivieren;-) )
Übertragen auf die Motivation bedeutet das: Damit der Mensch sich bewegt, ist ein Impuls oder eine Kraft erforderlich. Im Unterschied zu anderen trägen Massen besitzt der Mensch die Fähigkeit, sich selber in Bewegung zu setzen. Die Kraft kann also von außen oder von innen kommen. Und jetzt kommt die spannende (rhetorische) Frage: Welche Kraft sorgt wohl langfristig für bessere Ergebnisse? Richtig. Die Kraft, die von innen kommt (die sog. Intrinsische Motivation). Die Motivationsspritze von außen, z.B. Geld, Incentives oder andere Annehmlichkeiten wirken sehr schnell, sind aber genau schnell wieder verpufft, wie die die moderne Glücksforschung zeigt.
Nur wie zapft man diese innere Kraft an? Wie kommt man daran?
Die Antwort ist recht einfach, die Umsetzung nicht ganz so einfach wie gerne gesagt wird. Zwei der vielen Schlüsselfragen lauten: Was genau treibt mich an, das jetzt so machen wie ich es mache? Welchen Nutzen habe ich davon? Wenn man sich selber Nutzen einer Sache verkaufen kann, ist man die Motivation von außen nicht angewiesen.
Und was hat nun Jürgen Klopp gemacht? Er hat sich mit jedem Spieler unterhalten und hat herausgefunden, was jeden Spieler persönlich antreibt. Er hat das nicht mit gut oder schlecht bewertet, sondern geschaut, wie er jeden Spieler optimal einsetzen kann. Das erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Offenheit und gegenseitigem Respekt. Aber die Mühen haben sich gelohnt, denn der Erfolg gibt ihm ja Recht.
So bekommen Sie Ihren inneren Schweinehund in den Griff.
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Der innere Schweinehund wird gerne genommen als Metapher für den Teil der Persönlcihkeit, der gerne alles beim Alten lassen würde. Darüberhinaus ist er schwer für neue Themen zu begeistern. Bei jeder Veränderung, die wir vornehmen möchten, müssen wir den inneren Schweinehund überwinden. Wenn man weiß, wie das funktioniert, ist es leichter sich zu verändern. Am Anfang braucht man dafür Mut, Entschlossenheit und eine Prose Hartnäckigkeit und zwar solange, bis das Neue zur Gewohnheit geworden ist. Im Grunde führen wir mit uns selber ein Verkaufsgespräch.
Ich habe Strategie veröffentlicht und einen Gastartikel bei www.selbstständig-im-netz.de geschrieben. Der Artikel hat die Überschrift: So bekommen Sie Ihren inneren Schweinehund in den Griff: Hier lesen.
Mit dem Rauchen aufhören…
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…ist einfacher gesagt als getan.
Bald ist wieder Sylvester und da ist es wieder Zeit, Pläne und gute Vorsätze für 2012 zu schmieden. Der Klassiker unter den guten Vorsätzen ist „ ich will mit dem Rauchen aufhören.“ Es mag Menschen geben, die schaffen das ganz ohne Hilfsmittel. Ich gehörte nicht dazu. Trotzdem habe ich es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören und stelle in diesem Artikel mein Erfolgsgeheimnis vor.
Kurz vor meinem 27. Geburtstag hatte ich den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Nur wie? Mit purer Willenskraft? Die Gefahr rückfällig zu werden war zu groß. Nikotin-Pflaster? Zu teuer.
Ich brauchte etwas Wirkungsvolleres und so kam ich auf die Idee, die Methoden des Projektmanagement für die gewünschte Verhaltensveränderung anzuwenden. Das Projekt „Rauchen aufhören“ war ins Leben gerufen.
Die einzelnen Arbeitsschritte waren:
1. Ziel definieren
2. Stakeholder-Analyse
3. Risikoanalyse
1. Ziel definieren
Das Ziel war klar. Ich wollte mit dem Rauchen aufhören. Die letzte Zigarette werde ich einen Tag nach meinem 27.Geburtstag rauchen. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich dokumentiert, wann, wo und in welcher Situation ich rauche. Ich wollte das tieferliegende Bedürfnis herausfinden. Es bringt ja schließlich nichts, die Lust auf Zigaretten mit Schokolade zu stillen. Außer vielleicht unschönes Hüftgold.
Vermutlich wird hier der ein oder andere Raucher sich wiederfinden. Hier einige Antworten bei mir:
- morgens nach dem Frühstuck,
- auf der Arbeit die Raucherpause,
- wenn ich am Wochenende Alkohol getrunken habe
- wenn ich Auto fahre
- wenn ich mit anderen Rauchern unterwegs war
- nach getaner Arbeit als Abschluss
- wenn ich Stress hatte
- usw.
2. Stakeholder-Analyse
Stakeholder sind die Personen, die an einem Projekt beteiligt sind. Da gab es in erster Linie bei mir nur zwei Personengruppen: Meine Freunde und Arbeitskollegen. Ich hatte eine gewisse Vorahnung, dass sie mich mit blöden Sprüchen konfrontieren würden, sobald sie erfahren, dass ich aufhören will zu rauchen. Also musste ich mir vorher eine Strategie überlegen. Denn meine größte Sorge war, dass ich es nicht schaffe, mit dem Rauchen aufzuhören. Im schlimmsten Fall war es so: ich sage meinen Freunden, dass ich aufhöre zu rauchen. Dann halte ich 1 bis 3 Tage durch und werde dann wieder rückfällig. Ich würde mich wie ein Versager fühlen. Darauf hatte ich keine Lust.
3. Der Tag X
Die Vorbereitungen waren abgeschlossen:
- Termin zum Aufhören: 1 Tag nach meinem 27. Geburtstag.
- Danach 2 Wochen Urlaub, um meine Arbeitskollegen aus dem Weg zu gehen. Meine Freunde wußten nichts von dem Urlaub.
- Angefangen regelmäßig zu laufen.
- In den ersten 4 Wochen am Wochenende zu Hause bleiben und keinen Alkohol trinken.
Der Termin für den Tag X rückte immer näher. Ich rauchte meine letzte Zigarette und warf meine letzten Zigaretten weg. Die ersten Tage gingen ganz gut, ich habe zwar ab und zu daran gedacht, aber der Wille zum aufhören war stärker. Das Laufen unterstütze den Prozess. Ich konnte wieder freier atmen und der Drang eine rauchen zu wollen wurde weniger.
Nach 4 Wochen war meine „Probezeit“ rum und ich verabredete mich abends mit meinen Freunden. Ich sagte Ihnen, dass ich nicht mehr rauche. Wie ich es mir gedacht hatte, kamen die Sprüche. Ich blieb eisern- anfangs. Ich trank 2 Bierchen und der Drang eine zu rauchen war da. Mit jedem Bier wurde der Drang immer stärker. Ich fühlte mich wie jemand, der wochenlang kein Wasser zu trinken hatte und jetzt die Oase vor sich sieht.
Nein, sagte ich mir. Ich halte durch. Noch ein paar Bier später hatte ich nur noch einen Gedanken: ich will eine Rauchen, ich will eine rauchen, ich will eine Rauchen.
Damit ich jetzt nicht rückfällig werde, musste ich meine Geheimwaffe benutzen: Ich nahm den Aschenbecher vor mir, schüttete eine wenig Bier rein und vermischte beides, was dazu führte, dass sich eine dunkle, eklig riechende Substanz gebildet hat. Ich nahm den Aschenbecher und führte ihn zum Gesicht und nahm drei kräftige, tiefe Atemzüge. Das war die Rettung! Dieser Geruch war so eklig, dass ich mir sagte: Das Zeug will ich nicht in meinem Körper haben!
Das ist jetzt über 3 Jahre her und habe seit dem nie wieder eine Zigarette angefasst!
In diesem Sinn noch eine schöne Vorweihnachtszeit und viel Erfolg beim Überwinden des inneren Schweinehundes.
Motivation oder – wie komme ich durch das Tal der Tränen
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Übrigens, jede klassische Heldengeschichte ist nach demselben Prinzip aufgebaut. Es gibt den Held der Geschichte, der anfangs keiner war. Um das Ziel (z.B. die Prinzessin retten) muss er viele Hindernisse überwinden (z.B. Drache besiegen). In einem dramatischen Showdown kommt es zum Kampf zwischen Held und Drache. In dieser Situation denkt sich der Held: „Ach weißt du, ich habe heute keine Lust gegen den Drachen zu kämpfen. Heute ist nicht das richtige Wetter dafür und außerdem fühle ich mich auch nicht so gut.“ Schon mal gesehen? Nee, wahrscheinlich nicht. Ein Held kennt sein Ziel und kämpft dafür!